Interview
Wie bereicherst Du Frankfurt mit Deinem Engagement?
Ich helfe Menschen, die nicht so viel Glück im Leben haben und denen es nicht so gut geht wie mir. Ich schenke ihnen Zeit. Bei „Jugend braucht Arbeit“ gebe ich Kindern aus Familien, in denen Deutsch nicht die erste Muttersprache ist, Nachhilfe. In der Arbeit bei St. Josef unterstütze ich in der Sozialberatung Menschen verschiedener Religionen und Nationalitäten bei all ihren Anliegen, beim Josefstreff helfe ich bei den monatlichen Frühstückeinladungen für Bedürftige und bei der Kontaktantenne überbringe ich Geburtstagsgrüße der Kirchengemeinde an Menschen über 70 in Bornheim und Nordend/Ost. Beim Projekt „Mut zum Aufbruch“ beim SOS Kinderdorf begleiten wir Migrantinnen auf dem Weg in die Arbeitswelt.
Wie bereichert Dein Engagement Dich?
Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit. Schon während meiner Schulzeit und meines Studiums habe ich mich in Altenheim und Krankenhaus engagiert.
Was war Dein schönster/stolzester Moment?
Als eine meiner Schülerinnen, die erst mit 10 Jahren ohne Deutschkenntnisse aus Myanmar kam, ihr Fachabitur und dann ihr Informatikstudium mit Bravour bestand. Wir sind heute noch befreundet.